Tipps für die Sicherheit im Internet

Hier haben wir verschiedene Ratschläge für die Sicherheit bei der Nutzung des Internets zusammengestellt.

Antivirus-Programm 

Sobald ein Rechner mit dem Internet verbunden wird, sollte er über ein aktuelles Antivirus-Programm verfügen.

Vorsicht! Bei kostenlosen Antivirus-Programmen kann es sich in Wahrheit um schädliche Software handeln: man sollte genau prüfen, wer der tatsächliche Anbieter ist und ob man die Software tatsächlich von diesem Anbieter bezieht.

Dieses Programm sollte durch regelmäßige Updates immer auf dem neuesten Stand gehalten werden (sonst bleibt es blind für alle neueren Schädlinge).

Mehrere Antivirus-Programme arbeiten oft gegeneinander und gewähren somit überhaupt keinen Schutz mehr.

Surfen auf Webseiten 

Es besteht die Gefahr, dass schädliche Software bei dem Besuch von infizierten Webseiten auf Ihren Rechner übertragen wird. In einigen Fällen kann hier nur ein auf dem neuesten Stand gehaltenes Antivirus-Programm schützen.

Andere Verhaltensregeln senken das Risiko zumindest:

Falls Ihr Computer verschiedene Benutzerkonten hat, surfen Sie niemals als Administrator im Internet.

Meiden Sie Seiten mit anzüglichem oder illegalem Inhalt (z. B. Raubkopien). Ähnlich wie im wirklichem Leben sind die entsprechenden Orte auch im Internet gefährlicher.

Auf keinen Fall sollten Sie Programme aus nicht vertrauenswürdigen Quellen auf Ihrem Rechner installieren!

Persönliche Daten 

Gehen Sie sparsam mit Informationen zu Ihrer Person um, vor allem wenn Sie nicht wissen, wer Betreiber der Seiten ist.

Wenn Sie besonders sensible Daten wie Ihre Kreditkartennummer irgendwo eintragen, versichern Sie sich zuvor, dass die entsprechende Verbindung auch tatsächlich verschlüsselt ist und die Adresse auch tatsächlich stimmt (https:// in der Adresszeile oder lesen Sie die Seiteninformationen über das Menü oder die rechte Maustauste, vor allem den Punkt Sicherheit).

Anonymität im Netz, Cookies 

Es herrscht bei vielen die Illusion, dass das Internet anonym ist. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn Sie eine Webseite aufrufen, wird Ihre IP-Adresse dorthin übertragen, damit die entsprechende Seite an Ihren Rechner geschickt werden kann. Dort wird sie standardmäßig gespeichert (die Dauer hängt von den jeweiligen Gesetzen und den Betreibern der Seiten ab). Auch wenn Sie vermutlich keine feste IP-Adresse haben, bleibt diese doch bei einem üblichen DSL-Anschluss über einige Wochen fest und kann prinzipiell Ihrem Anschluss (oder dem Ihrer Firma, wenn Sie von dort surfen) zugeordnet werden.

Über längere Zeiträume können Sie als ein und derselbe Benutzer über sogenannte Cookies identifiziert werden, das sind kleine Zeichenketten, die stets mit einem Verfallsdatum und einer bestimmten Domain verknüpft sind. Problematisch wird das bei den sogenannten Third-Party-Cookies von Domains, die über Werbebanner oder andere eingebettete Inhalte mit tausenden von Webseiten verbunden sind und es auf diese Weise erlauben, ein erstaunlich genaues Profil Ihrer Gewohnheiten im Netz zu erstellen. Sie können meistens über die Sicherheitseinstellungen des Browsers oder die Internetoptionen gesperrt werden. Wenn Sie Online-Banking oder andere besonders gesicherte Seiten benutzen, sollten Sie dort aber auf jeden Fall (normale) Cookies erlauben, da dies für die Sicherheitsfunktionen meist notwendig ist.

Passwörter 

Ein Hauptproblem bei der Sicherheit im Netz stellen schwache Passwörter dar. Tipps für gute Passwörter und den richtigen Umgang damit finden Sie hier.

E-Mail 

Misstrauen Sie E-Mails. Grundsätzlich können E-Mails während der Übertragung gelesen und beliebig verändert oder auch schlicht gefälscht werden. Es gibt zwar Techniken, die dies vermeiden, allerdings sind diese relativ umständlich.

Lassen Sie fremde E-Mails von Ihrem Antivirus-Programm überprüfen, sie können Viren und andere schädliche Software enthalten.

Öffnen Sie keine Spam-Mail (unaufgeforderte Massen-E-Mails), diese ist oft verseucht und außerdem wird der Versender diese Adresse dann als lohnendes Ziel werten. Dasselbe geschieht meist, wenn Sie an die bei einer solchen E-Mail angegebene Abbestell-Adresse schreiben.

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